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Foto Nils-Erik Pettersson

<br />Astrid Lindgrens Näs
<br />Ricard Estay
<br />Astrid Lindgrens Näs
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<br />Studio Ghibli
<br />Norsteds Förlag

Astrid Lindgren - immer aktuell

Was macht Astrid Lindgren so allgegenwärtig? Die einfachste Antwort auf diese Frage ist natürlich: Ihre Bücher und Filme! Dieses Jahr wird zum Beispiel Pippi Langstrumpf 70 Jahre alt, und das muss selbstverständlich gefeiert werden. In Japans größtem Fernsehsender läuft eine neu gezeichnete Manga-Version von Ronja Räubertochter, und hier in Schweden wird ein völlig neues Buch mit bisher unveröffentlichten Texten von Astrid Lindgren herausgegeben.

Ihre Bücher, Geschichten und Filme leben weiter und gewinnen ständig neue Leser und Zuschauer hinzu. Weil sie einfach so gut sind.Aber Astrid Lindgren ist auch auf andere Weise besonders. Wegen ihrer Persönlichkeit, ihres Schicksals, und weil sie in verschiedenen Fragen deutlich Stellung bezog.

Im Sommer öffnet die Ausstellung Die ganze Welt brennt! in Astrid Lindgrens Näs, dem Ort, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist. Ansatz für die Ausstellung sind Astrid Lindgrens Kriegstagebücher und die Situation in Schweden im Zweiten Weltkrieg. Es wird aber auch die Frage gestellt: Wer wagt es heute, so wie Astrid Lindgren damals Stellung zu nehmen?

Ende des vergangenen Jahres kam eine neue Biographie über Astrid Lindgren heraus, erst in Dänemark und dann in Schweden. In diesem Jahr erscheint sie auch in Norwegen und Deutschland. Der Autor Jens Andersen schreibt über Astrid Lindgrens Leben, ihre Seelenqualen und Schwierigkeiten, aber auch über freudige Ereignisse und die Grundlagen ihrer großartigen Schriftstellerei.

Letztendlich begegnen wir dem Menschen Astrid Lindgren, auch in ihren Büchern. Ihre Art, die Welt, die Menschen und die Natur zu betrachten, hat die schwedische Gesellschaft bis heute wohl mehr geprägt, als wir uns eingestehen.  

Astrid Lindgren war eine streitbare Frau, die sich für die Rechte der Kinder einsetzte, für die Natur, den Tierschutz, für Kultur und Lesen, für Gerechtigkeit, Frieden und Gewaltfreiheit. Dafür wird sie bis heute bewundert und geliebt. Daher war es selbstverständlich, dass ihr Porträt auf dem neuen schwedischen 20-Kronenschein abgebildet werden würde - dem häufigsten und kindgerechtesten Schein von allen! Er wird ab Oktober diesen Jahres im Umlauf sein.

Einige Monate früher, am Freitag dem 8. Mai, siebzig Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges, kommt ein neues Buch von Astrid Lindgren heraus: Kriegstagebücher 1939-1945. Ein einzigartiges Literaturereignis! In den nie zuvor veröffentlichten Tagebüchern berichtet Astrid Lindgren über ihren Alltag in Stockholm, über die Geschehnisse in der Welt und über Schwedens Verhalten im zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um eine sehr persönliche Schilderung der Auswirkungen von dramatischen Weltereignissen auf jeden Einzelnen, die Texte sind voller Trauer und Entsetzen. Die Tagebücher erlauben einen warmen und lebendigen Einblick in Astrid Lindgrens Leben in den Jahren vor ihrem Durchbruch als weltberühmte Schriftstellerin.

Eigentlich hat das Astrid-Lindgren-Jahr in Schweden schon im vergangenen Jahr begonnen. Zu Weihnachten und Neujahr zeigte das Schwedische Fernsehen die dreiteilige Dokumentation „Astrid“, jeweils eine Stunde lang zur Hauptsendezeit. Schon vor dem Luciafest am 13. Dezember hatte der Film exklusive Vorpremiere in Vimmerby. 
„Natürlich sollten die Einwohner von Vimmerby ihn zuerst sehen. Hier hat schließlich alles angefangen. Und alte Aufnahmen aus Vimmerby von 1920 spielen eine wichtige Rolle in meiner Dokumentation“, sagt die Produzentin des Films, Kristina Lindström von SVT.

Weitere Filme, im Kinoformat, sind in Arbeit. Das Drehbuch für die Großproduktion Die Brüder Löwenherz ist bereits fertig, die Filmplanung läuft. In Vorbereitung ist auch ein dänischer Spielfilm über Astrid Lindgrens Leben als junge Frau.

So geht es immer weiter, Astrid Lindgren ist ständig aktuell. Sie und ihre Geschichten werden in unseren Herzen immer weiterleben.

  

 Text: Kjell Åke Hansson, VD Astrid Lindgrens Näs

Kjell Åke Hansson


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Foto Daniel Reich

Blick auf den See „Stora Idgölen“ auch Trollsee genannt.<br />Foto: Daniel Reich
Blick ins Reich der Trolle.<br />Foto: Daniel Reich
Verjüngter Naturwald – ein 4 km langer Rundwanderweg führt durch den Park<br />Foto: Daniel Reich
Moosbewachsende Steine mit Kiefern findet man überall im Nationalpark „Norra Kvill“.<br />Foto: Daniel Reich
Aussicht vom höchsten Punkt „Idhöjden“ 230 m über dem Meeresspiegel.<br />Foto: Daniel Reich
Der Nationalpark eignet sich besonders für Wanderungen mit kleinen Kindern.<br />Foto: Daniel Reich

Der Weg zur Freiheit

Auf der Suche nach Entschleunigung geht es für ein paar Tage in das südliche Schweden. Wir wollen einfach den Geräuschen der Stadt entfliehen, die Seele baumeln lassen und dem Klang der Stille lauschen. Ziel: Das småländische Hochland.

Unseren vierjährigen Sohn Emil, der unbedingt einmal einen lebendigen Elch sehen will, haben wir mit im Gepäck. Als Ausgangsort wählen wir die kleine Stadt Virserum, mitten in Småland und perfekt für kinderfreundliche Erkundungen in das Umland. Dort mieten wir uns eine gemütliche Hütte, die nach ökologischen Standards erbaut wurde.

Als wir ankommen, sind wir bereits von der Landschaft verzaubert und von den Düften des Waldes hypnotisiert. Es riecht nach Fichten und Kiefern, Pilzen, Beeren und Moos. Die Geschichten von Astrid Lindgren erscheinen uns irgendwie real und bekommen jetzt ein Gesicht. Ein Höhepunkt des Urlaubes besteht darin, einen richtigen Urwald zu durchqueren, mit der Hoffnung einem Elch zu begegnen.

Gesagt, getan. Wir packen einen Rucksack mit Utensilien zum Kochen und ein paar Kleinigkeiten zum Essen, denn draußen schmeckt es bekanntlich am Besten. Die Fahrt mit dem Auto führt uns in Richtung Nordwesten über Vimmerby in die Nähe von Ydrefors, während die Eintönigkeit des Motorengeräusches Emil zum Einschlafen zwingt und ihn in das Land seiner Träume befördert.

Derweil unterhalten sich die Eltern angeregt. Dann der Supergau: Wir haben uns tatsächlich verfahren. Das Barometer der guten Laune sinkt so schnell wie die Regentropfen zur Erde fallen. Die Anspannung der Eltern macht sich deutlich bemerkbar. Plötzlich, wie aus dem Nichts, steht er da: „Der König der Wälder“. Ein stattlicher Elchbulle mitten auf der Straße. Aufgeregt und von den Gefühlen überwältigt, holen wir Emil zurück in die Wirklichkeit. Noch ein wenig vom Schlaf betrunken, äußert er, dass natürlich Elche und Frösche zu seinen Lieblingstieren gehören. Die Eltern stimmen dem Gesagten wohlwollend zu und die Stimmung im Auto füllt sich sofort wieder mit Heiterkeit. Der Elch, immer wieder zu uns hinüber blickend, trabt gemütlich in den vor uns liegenden, märchenhaften Wald hinein.

Wir fahren fröhlich und zugleich dankbar weiter, bis sich herausstellt, dass die von uns gewählte Route nur ein kleiner Umweg ist. Wie war das noch? Viele Wege ……

Glücklich angekommen, steigen wir in den Urwald ein. Mächtige Baumriesen von über 150 Jahre alten Kiefern und Fichten umgeben uns. Moose und Flechten verzieren die großen Felsblöcke. Hier im Nationalpark Norra Kvill sieht es zauberhaft aus, als wären wir im Wald von Ronja Räubertochter. Auf dem höchsten Punkt des Waldes Idhöjden lassen wir uns nieder und sind vom Ausblick in die Ferne nahezu berauscht. Einfach wunderbar. Wir sind angekommen im Reich der Entschleunigung, in der Freiheit des Waldes.

 

Text und Fotos: Daniel Reich

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Daniel Reich bereist seit 1998 regelmäßig Schweden und bewegt sich leidenschaftlich gerne in der freien Natur. Seine Erlebnisse schreibt er auf und hält sie fotografisch in Bildern fest.

In Mecklenburg beheimatet, lebt er hier mit seiner Familie zusammen und arbeitet neben dem Beruf als Fotokünstler. Seine Bilder wurden bereits in mehreren Ausstellungen sowie Outdoormagazinen veröffentlicht.
daniel_nevis@yahoo.de

 

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Foto Vimmerby Turistbyrå

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<br />Foto Vimmerby Turistbyrå
<br />Foto Vimmerby Turistbyrå
<br />Foto: Nils-Erik Pettersson
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Einkaufen nach Herzenslust wie Michel

Als Michel in Backhorva auf Auktion war, wollte er sein selbstverdientes Geld ausgeben. Aber das fand sein Vater verschwenderisch. Da platzte Michel der Kragen: „Wenn ich kein Geld habe, kann ich keine Limonade kaufen. Wenn ich Geld habe, darf ich keine Limonade kaufen. Wann soll ich denn Limonade kaufen?” Lesen Sie mehr in diesem Artikel über den Handel in Vimmerby auf unserer Website.

Diesen Wunsch habe ich auch von meinen Kindern in verschiedenen Versionen gehört. Wenn man Geld hat, will man einkaufen, egal ob man zuhause ist oder auf Reisen. Zu einem guten Handel gehören Menschen, ein Angebot und Zugänglichkeit. Was wäre Vimmerby ohne Astrid Lindgren? Und was wären wir ohne alle unsere Besucher?

Gemeinsam machen wir jede Begegnung zu einem Erlebnis und einer schönen Erinnerung. Begegnungen in Geschäften, verschiedenen Unterkünften und an Ausflugszielen. Oft sind es Erinnerungen, die wir auf Reisen kaufen und mit nach Hause nehmen. Das kann eine Flasche Limonade sein, ein Pullover oder etwas anderes, in dessen Form man das Erlebnis bewahrt.

Bonbons für alle
Ich bin mir sicher - wenn Pippi auf dem Marktplatz in Vimmerby stände, würde sie Bonbons an alle Kinder verteilen. Unsere Bonbons sind nettes Shopping, historische Straßenzüge und schöne Erlebnisse in einer kleinen Stadt, in der Begegnung groß geschrieben wird. Willkommen  bei uns! Wir hoffen, dass Sie so viele Erinnerungen und Erlebnisse mit nach Hause nehmen wie nur möglich.

 
Text: Beathe Skaate Beathe Skaate

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Foto Astrid Lindgrens Näs

<br />Sabina Sakari
<br />Astrid Lindgrens Näs
<br />Astrid Lindgrens Näs
<br />Annelie Karlsson

Der schöne nützliche Garten - für Besucher und Bewunderer

Menschen hatten schon immer Gärten, meistens als Nutzobjekt, aber manchmal auch nur zum Vergnügen. Und nicht zuletzt als Statussymbol, um Macht und Reichtum zur Schau zu stellen.

Europas Machthaber ließen üppige Gärten mit Alleen, Fontänen und gigantischen Pflanzungen anlegen, um ihre Umgebung zu beeindrucken. Man kann sich das französische Versailles nicht ohne den prächtigen Park vorstellen, Sanssouci in Potsdam nicht ohne die prunkvollen Terrassen und das holländische Het Loo nicht ohne seine kilometerlangen Hecken.

In Schweden sind wir etwas zurückhaltender gewesen. Für uns war der Garten ein Ort der Arbeit und des Fleißes, zum Anbauen und Ernten. Vielleicht, weil er als Kohlgarten begann - man baute an, was man in der Küche brauchte, Kohl und Bohnen und ein paar Kräuter.

Um die vorvorige Jahrhundertwende hielten Schrebergärten Einzug in die Stadt. Hier bekamen die Menschen einen Platz, an dem sie Kartoffeln anbauen und Obstbäume pflanzen konnten. Die Idee der Schrebergärten stammte aus Deutschland und Dänemark und wurde in Schweden schnell übernommen. Man annektierte kleine Flecken Erde in den Städten und bepflanzte sie, ganz einfach um zu überleben. Heute sind die Schrebergärten richtige Oasen mitten in der Stadt, perfekt für Spaziergänge, aber auch anregend für alle, die neue Ideen für ihren eigenen Garten oder Balkon suchen.

Nach und nach wurde der Garten selbstverständlich. Als die ersten Eigenheimsiedlungen gebaut wurden, gehörten Obstbäume und Beerensträucher natürlich dazu. In den Jahren des schwedischen „Volksheims“, als die Menschen immer mehr Urlaub bekamen, führten Sonntagsausflüge oft in die Norrviken-Gärten bei Båstad und zum Blumengarten in Eringsboda in Blekinge.

In Helsingborg machte Gustav VI. Adolf gemeinsam mit seiner Gattin, der englischen Kronprinzessin Margaret, den Park Sofiero bekannt. Sie ließen designte Blumenrabatten und üppige Rhododendron-Pflanzungen anlegen. In den 1990er Jahren entstand hier ein Gartenfest, das viele Nachfolger fand.

Heute versuchen die Städte in Schweden, einander bei der Umgestaltung ihrer alten Stadtparks zu übertreffen. Allen voran die Stadt Enköping, die als erste den Holländer Piet Oudolf damit beauftragte, wunderschöne mehrjährige Pflanzungen mitten in der Stadt zu entwerfen. Enköping ist weltberühmt geworden und hat Nachahmer unter anderem in Sölvesborg und Skärholmen gefunden. Auch die Kulturhauptstadt 2014, Umeå, bekam einen neuen Park. Entworfen hat ihn ein Sohn der Stadt, Ulf Nordfjell. Gärten machen Unterschied und fallen ins Gewicht.

Heutzutage öffnen auch immer mehr Menschen ihre privaten Gärten. In Schweden gibt es jedes zweite Jahr einen Tag der „Tausend Gärten“. An diesem Tag sind die unterschiedlichsten Gärten zu besichtigen, und überall im Land finden Veranstaltungen statt, als Anregung, die eigene grüne Welt vorzuzeigen. Das inspiriert und weckt Lust. „Ich mache es so, kommt herein und seht es Euch an!“ Am letzten Tag der „Tausend Gärten“ nahmen fast 700 Gärten teil. Die meisten geöffneten Privatgärten findet man in Schonen und Småland.

Besonders freudig begrüßt werden natürlich neue öffentliche Gartenanlagen. Im Sommer 2014 wurde der Garten von Karin und Carl Larsson in Sundborn in Dalarna im neuen Gewand eröffnet. Man hat den Garten in seinem Zustand von vor 100 Jahren wiederhergestellt und mit zeittypischen Pflanzen gestaltet. Im Juni desselben Jahres weihte die damalige Kulturministerin den neuen Garten in Astrid Lindgrens Näs ein, einen einladenden Ort der Kultur und Debatte, des Ernstes und Humors. Der Garten ist ein bedeutender Teil unseres Kulturerbes, er beleuchtet die Geschichte ebenso wie den Menschen. Der Garten spielt eine wichtige Rolle, und alle haben daran teil. Als Tourist können Sie an jedem Ort in Schweden einen sehenswerten Garten finden. Vielleicht eine private Anlage oder eine Schreberkolonie, einen Stadtpark, Friedhof, eine Baumgruppe oder einfach eine Grünfläche, die nach Blumen duftet und zum Verweilen einlädt.

Gärten sind zur Volksbewegung geworden, in gewisser Weise gehören sie auch zur Volksbildung. Durch andere lernen wir mehr über unseren eigenen grünen Platz in dieser Welt. Dass der Garten ein Ort der Stille und Entspannung ist, wissen wir seit langem. Das Tolle ist, dass es ihn heute in so vielen Formen und an so vielen Orten gibt. Und ständig kommen neue Gärten hinzu. Dem Mensch und der Umwelt zuliebe.

 

Gunnel Carlson

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Leif Niklasson

Der Rennfahrer - Leif Niklasson

Leif Niklasson kommt aus einem kleinen Ort namens Södra Vi, gelegen bei Vimmerby. Leif war 15 Jahre lang professioneller Cross- und Supercross-Fahrer. Er hat die schwedische Meisterschaft gewonnen und ist zweifacher Weltmeister im Supercross.

Mein Name ist Leif Niklasson. Ich bin 54 Jahre alt und komme aus einem kleinen Ort namens Södra Vi, gelegen bei Vimmerby. Ich war 15 Jahre lang professioneller Cross- und Supercross-Fahrer, habe die schwedische Meisterschaft gewonnen und bin zweifacher Weltmeister im Supercross.

Motorräder haben mich schon immer fasziniert. Als Kind bin ich auf kleinen Crossbahnen zuhause Fahrrad gefahren. Schon damals wusste ich, dass ich der Beste der Welt sein wollte. Es gab damals eine lokale Größe namens Roland Isaksson. Wenn er auf der Rennbahn in Gnagardalen trainierte, durfte ich oft mitkommen.

Als ich zehn Jahre alt war, bekam ich ein eigenes Cross-Motorrad. Ab jetzt war Motocross meine Lieblingsbeschäftigung, ich fuhr für den örtlichen Club Vimmerby MS. Später bekam ich einen Trainer namens Rein Soowik.

Freizeit gab es kaum. Ich verwendete all meine Zeit auf Training und Wettbewerbe. Meine Kumpels und ich waren ständig an der Rennbahn zu finden. Ich erinnere mich daran, wie sie versuchten, so zu fahren wie ich. Das endete oft mit einem Salto und einem Besuch im Krankenhaus.

Um 1976-77 wurde ich Profi und begann, in Europa Rennen zu fahren. Dort merkte man die großen Kontraste. Alles war knallhart - die Reisen, und die vielen großen Städte, durch die man kam. Es fiel mir recht schwer, von zuhause weg zu sein. Die Sponsoren machten viel Druck und forderten ständig Ergebnisse. Deshalb war es immer schön, zwischendurch wieder nach Vimmerby zu kommen.

Noch heute haben meine Schwester und ich viele Freunde hier. Ich versuche, sie zu besuchen, wenn gerade ein Motorradwettbewerb stattfindet. Das Rennen „Semesterracet“ macht immer Spaß, und die Crosswettbewerbe natürlich.

Besuchern von Vimmerby kann ich die MX-World Collection empfehlen. Unglaublich, was Magnus Frodig da auf die Beine gestellt hat. Schon all diese Sonder-Crossmotorräder zu finden, ist eigentlich unmöglich. Hut ab vor ihm für diese Leistung und Glückwunsch an Vimmerby! Ich möchte auch ein kleines Hotel erwähnen, das Villa Gulekul heißt und in der Familienanlage Smålandsbyn liegt. Ein lustiges Erlebnis für Jung und Alt. Auch der Brauerei Åbro statte ich gern einen Besuch ab, um in dem netten  Restaurant dort gut zu essen. 

Eines der Rennmotorräder von Leif kann man heute im neugebauten MX-Museum besichtigen. Laut Leif handelt es sich um ein einzigartiges Motorrad von Maico, das Magnus ergattert hat. Er muss in ganz Europa herumgefahren sein, um es zu bekommen.

Text: Leif Niklasson

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Foto: Emma Jansson

Motorereignis 2015

3 April
Påskracet, folkrace

16-17 maj
Vårracet folkrace

30 juni-6 juli
VM offshore Race (Oskarshamn)

7-11 Juli
Semesterracet. folkrace

25 Juli
Speedway Grand Prix (Målilla)

20 Sep
Folkrace sprint

3-4 Okt
Höstracet, folkrace

 

Foto Västerviks Turistbyrå

<br />Västerviks Turistbyrå
<br />Västerviks Turistbyrå
<br />Västerviks Turistbyrå
<br />Västerviks Turistbyrå

Haben Sie schon einmal von der Schärenstadt Västervik gehört?

Västervik ist unsere nette Nachbarstadt, gelegen östlich von Vimmerby an der Küste. Viele reisen hierher, um die wunderschöne Schärenlandschaft zu besuchen, zu baden, sich zu sonnen, wegen des Shoppings, des Liederfestivals und des großen Aktivitätsangebots. Erfahren Sie mehr über Västervik in diesem interessanten Artikel auf unserer Website.

Als Besucher von Vimmerby wird es Ihnen auch in unserer Nachbarstadt gefallen. Wir haben vieles gemeinsam und ergänzen einander perfekt. Mit einem Besuch in Västervik können Sie und Ihre Familie den Aufenthalt verlängern und noch mehr vom schönen Småland kennenlernen.

Mit dem Auto erreichen Sie Västervik in 45 Minuten. Dort werden Sie von einer richtigen Sommerstadt willkommen geheißen. Es gibt Uferpromenaden, Einkaufsstraßen und gemütliche Restaurants mit Freiterrasse, alles mit einer erfrischen Brise vom nahen Meer. Somit bietet Västervik beste Voraussetzungen, um die Seele ordentlich baumeln zu lassen. 

Ortsbewohner und Besucher fahren gern zur Schlossinsel Gränsö, gelegen fünf Kilometer vor der Stadt. Auf Gränsö finden Sie auch ein Hotel, eine Spa-Anlage, Bademöglichkeiten und einen Wanderweg durch schöne Natur. Am Weg hinaus nach Gränsö liegt auch die Kerzengießerei des Schlosses mit langjährigen Traditionen. Als Besucher können Sie die Herstellung ganz aus der Nähe verfolgen.

Västervik wird als Schärenstadt bezeichnet. Der Grund ist nicht zu übersehen. Die Schären sind allgegenwärtig und tragen zu einem frischen maritimen Flair bei. Sie bestehen aus etwa 5000 Inseln und Felsen. Manche sagen sogar, dies ist Schwedens schönste Schärenlandschaft. Im Sommer fahren täglich Schiffe hinaus zu den Schäreninseln Idö und Hasselö. Dort können Sie gut essen und trinken, natürlich immer mit Seeblick. Fährtickets werden in der Touristeninformation Västervik verkauft.

Genau wie in Vimmerby sind auch in Västervik Familien mit Kindern besonders willkommen, vor allem Lysingsbadet lockt viele Gäste an. Diese 5-Sterne-Freizeitanlage direkt am Meer bietet Campinggrundstücke, Ferienhäuser, ein Spaßbad und viele andere Aktivitäten für die ganze Familie.

Jedes Jahr in der Kalenderwoche 28 findet Västerviks bekannteste Veranstaltung statt, das Liederfestival. Es wird in der Schlossruine Stegeholm abgehalten und ist ein richtiges Volksfest. Der Ort und die Stimmung locken Alt und Jung, Einheimische und Zugereiste, die hier gemeinsam Schwedens beste Künstler im Liedergenre erleben dürfen.

Wenn Ihnen nach Abenteuer zumute ist, können Sie verschiedene Aktivitäten ausprobieren. Zum Beispiel Kajak paddeln, Klettern, Sportangeln und Tourenreiten - für Anfänger ebenso wie für Fortgeschrittene. Oder wie wäre es mit einer Adler- und Robbensafari? Vom Anleger im Gästehafen fahren Sie mit einem Boot hinaus in die Schären, um niedliche Kegelrobben und gewaltige Seeadler zu beobachten.

Natürlich gibt es in Västervik noch viel mehr zu erleben. Am besten, Sie fahren hin und machen sich selbst ein Bild! Sie können entweder einen Tagesausflug in die Schärenstadt einplanen oder Ihren Aufenthalt um einige Tage an der Küste verlängern. Das wird Ihnen gefallen!

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Siehe auch

mehr über Västervik

http://www.vastervik.com/de
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Entdecken Sie Vimmerby vom Fahrrad

Gefällt es Ihnen zu bewegen? Möchten Sie neue Seiten von unserer Umgebung entdecken? Möchten Sie die småländische Natur extra genießen?
Dann wollen wir Ihnen empfehlen Vimmerby vom Fahrrad zu entdecken. Vimmerby ist nämlich ein schönes Juwel für Sie, die sich vom Fahrrad umsehen mögen.

Die Landschaft um uns bietet auf småländische Charakter, wo Sie längs unseren Straßen Wälder, Weiden, Seen, verschlungene Wege, rote Häuser u.z.w. passieren. Sie werden auch entdecken, dass die Wege bieten auf ein paar „Uppföra“, wie wir in Vimmerby sagen. Die Landschaft ist also teilweise hügelig und hier und da werden Sie aufreizende Steigungen treffen, die machen der Schweiß zu fließen und sich die Milchsäure in den Beinen bemerkbar. Die Belohnung, wenn Sie den Höhepunkt der Steigungen erreichen, ist dass Sie hinunterrollen können und nur die Geschwindigkeit und die Umgebungen genießen können.

Die Wegwahlen sind viele und in irgendwelche Richtung Sie fahren, können Sie die Länge Ihrer Rundtour anpassen, so die Ihre Ambitionen passt. Während der Hochsaison gibt es auch viele Möglichkeiten bei einem Café, Badeplatz oder einer Sehenswürdigkeit zu halten. Es gibt also gute Anlässe Vimmerby vom Fahrrad zu entdecken.

Zusammen mit Sweden By Bike haben wir einige schöne Rundtours aufgezeichnet, die wir finden wert zu entdecken. Auf ihrer Seite finden Sie eine Karte mit einigen Vorschlägen zu Rundtours aufgezeichnet. Sie finden auch mehr Information über was man die Rundtours entlang machen kann. Sie finden Tips auf Radvermietern und nicht zu vergessen finden Sie auch buchbare Fahrradpakete bei zwei Hotels in Vimmerby.

Wir wünschen Ihnen herrliches Radfahren in Astrid Lindgrens Vimmerby und merken Sie sich, dass wir Ihnen gerne helfen wenn Sie Fragen über unsere Gegend haben.

Hier finden Sie die Seite mit Vorschlägen zu Rundtours in Vimmerby!

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